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Kloster St. Johann, ein Juwel in Münstair
Das Kloster St. Johann liegt im schönen Müstair und ist 1983 von der UNESCO zum Weltkulturgut erhoben worden, denn dieses Kloster ist ein kulturelles Erbe der Menschheit, und das über Jahrhunderte hinweg.
Die Benediktinerinnen „als Frauen aus einem anderen Jahrhundert“ bewohnen schon seit Jahrhunderten dieses Kloster, sie richten ihr Leben nach der Regel des heiligen Benedikt „ora et labora“. Die Schwesterngemeinschaft ist in den unterschiedlichsten Berufungen tätig, wie z.B. im Beherbergen von Gästen, im biologischen gepflegten Obst- und Gemüsegarten, im Kindergarten und auch kunsthandwerklich. Ihre Vision ist es, dass ihre Lebensform und Spiritualität für viele Frauen wieder erstrebenswert wird. Zwischen all Ihren Berufungen und Persönlichkeiten gehen sie gemeinsam einen Weg, um Gott zu suchen.
Die Geschichte des Klosters in St. Johann reicht über 1200 Jahre zurück.
Karl der Große war der Stifter vom Juwel im Münstair, weshalb vermutlich auch eine lebensgroße Stuck – Skulptur von ihm in der Klosterkirche errichtet wurde. Von sehr großer Wichtigkeit sind ebenfalls der größte frühmittelalterliche Wandmalereizyklus aus dem 9. Jahrhundert und die romanische Bilderwelt des 12./13. Jh. .
Im Plantaturm, welcher als ältester Profanbau der Alpen gilt, befindet sich das Klostermuseum. Außerdem können auch geführte Besichtigungen durch das ganze kulturelle Juwel Müstairs mit ihren Fresken und der Heiligkreuzkapelle aus der karolingischen Zeit gemacht werden. Während der Führung reist man 1200 Jahre in die Vergangenheit zurück und tritt eine Reise über die Karolinger Zeit, der Gotik und dem Barock bis hin zur Gegenwart. Man gewinnt einen unvergesslichen Eindruck eines Ortes, wo die Zeit still steht.
Eine lustige Schatzsuche im Talaiwald
Der Talaiwald befindet sich in St. Valentin auf der Haide und gehört zu den beliebtesten Naherholungszonen für Einheimische und Gäste. Am 28. Mai 2011 wurde der neue Erlebnispfad „Schatzsuche im Talaiwald“, eine Idee von Karin Rainhalter und Lukas Hofer, eröffnet.
Zipf und Zapf, zwei Lärchenzapfen, warten auf Groß und Klein im Talaiwald. Sie leben gemeinsam mit zahlreichen Vögeln und Eichhörnchen, ja sogar mit Rehen im gepflegten Lärchenwald.
Die zwei Lärchenzapfen begleiten die Besucher durch den gemütlichen Lehrpfad und erzählen lustige Geschichten von Waldtieren, die einem über die Schuhspitzen springen, wenn man leise ist.
Das tolle an diesem Pfad ist, dass die ganze Familie großen Spaß erleben kann, denn auch die ganz Kleinen im Kinderwagen können ohne Probleme mitkommen.
Auf dem 3km langen Erlebnispfad gibt es 13 Stationen. Neben einem kniffeligen Drehspiel, lädt die Sägehütte ein, selbst einen Baum zu fällen oder im verwilderten Baumlabyrinth den richtigen Ausgang zu finden. Aber was man sich nicht entgehen lassen soll, ist das Insektenhotel, das von den Mittelschülern gebaut wurde. Doch mehr wollen wir nicht verraten, denn sonst macht es ja keinen Spaß mehr.
Zipf und Zapf warten schon ganz gespannt auf die nächsten Besucher
Der Andreas war aber ganz leise, denn ihm ist das Rehlein schon begegnet
Das Kräuterschlössl in Goldrain
Das Kräuterschlössl wird seit 1990 nach kontrollierten biologischen Richtlinien geführt. Die Qualität wird besonders durch den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel, der gezielten Bodenbearbeitung und durch Mischkulturen verbessert. Das Kräuterschlössl kann täglich von Mai bis Oktober besichtigt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0473 742 367. Die Besichtigung der Kräuterschau von über 200 verschiedenen Heil- und Gewürzpflanzen, des Verarbeitungsraumes für die Kräutermischungen, Kräutersirups und Kosmetika auf Kräuterbasis sowie die Erklärung der Anbaumethoden der 40 verschiedenen Kräuter dauert ca. 1,5 Stunden. Höhepunkt ist die Besichtigung des Liebesgartens auf der Dachterrasse. Dort befinden sich über 50 verschiedene aphrodisierende Pflanzen, sowie verschiedene Nischen für traute Zweisamkeit, entspannende, sanfte Musik und eine großartige Aussicht über das ganze Tal.
Das bekannte Kochteam von „So kocht Südtirol“ steht in Zusammenarbeit mit dem Kräuterschlössl. Darum kommen 6 Bio-Gewürzmischungen von „So würzt Südtirol“, wie der Pfeffermix (Vinschger Bio-Sechuanpfeffer) oder der „Bienen-Michl“ (Bio-Honigmischungen mit Früchten, Ingwer, Nuss und Holunder) vom Kräuterschlössl.
Aktion Schutzhüttenbrettl
Bei der Aktion Schutzhüttenbrettl nehmen 32 Schutzhütten in ganz Südtirol teil. Wenn ein Gast bei diesen Schutzhütten ein Schutzhüttenbrettl mit Südtiroler Speck, Stilfser Käse, Südtiroler Vernatsch DOC und weiteren Südtiroler Produkten bestellt, bekommt dieser Gast ein Fragebogen mit vier Fragen zu den Südtiroler Köstlichkeiten und den Schutzhütten. Zu gewinnen gibt es 100 Schneidebretter aus Südtiroler Buche mit Speck, Käse und einer 7/10 Flasche Südtiroler Vernatsch DOC. Zu den teilnehmenden Schutzhütten gehören u. a. die Sesvenna, Bergl, Düsseldorfer, Tabaretta, Schaubach und Lyfi Alm. Diejenigen mit dem ideenreichsten Jausenbrettl werden von der EOS (Export Organisation Südtirol) bewertet und prämiert. Teilnehmen lohnt sich also.
Familienwanderung zu den Fischweihern
Der wunderschöne Ausflug zu den Fischweihern in Prad ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Die Wanderung beginnt mit einem neuen Naturerlebnispfand durch die Kultur – ein wunderschöner und naturbelassener Kiefernhain. Wer möchte nicht einmal im Waldbett liegen oder persönlich den Suldenbach rumpeln lassen, sich als Waaler versuchen oder auf einem Dendrophon spielen? Dies alles und noch vieles mehr kann man beim Naturerlebnispfad erforschen. Am Ende dieses Pfades erreicht man die Fischerseen. Dort kann man etwas verweilen. Ein toller Spielplatz, Kaffee und Eis, Enten beobachten und noch mehr steht Ihnen und den Kindern zur Verfügung. Frisch getankt geht es wieder zurück nach Prad über das Schwemmland Prader Sand. Die Prader Sand gehört zu den letzten Auenlandschaften Südtirols und ist außerdem das größte Flussdelta Südtirols. Dort kann man mit etwas Glück einzigartige Vogelarten beobachten und entdecken.
Nicht nur Kinder sondern all unsere Gäste sind von der Wanderung zu den Fischweihern begeistert.
Alexander und Tom beim Beobachten der Vögel


















