Archiv für die Kategorie „Genuss - Rezepte“

Das Kräuterschlössl in Goldrain

Das Kräuterschlössl wird seit 1990 nach kontrollierten biologischen Richtlinien geführt. Die Qualität wird besonders durch den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel, der gezielten Bodenbearbeitung und durch Mischkulturen verbessert. Das Kräuterschlössl kann täglich von Mai bis Oktober besichtigt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0473 742 367. Die Besichtigung der Kräuterschau von über 200 verschiedenen Heil- und Gewürzpflanzen, des Verarbeitungsraumes für die Kräutermischungen, Kräutersirups und  Kosmetika auf Kräuterbasis sowie die Erklärung der Anbaumethoden der 40 verschiedenen Kräuter dauert ca. 1,5 Stunden. Höhepunkt ist die Besichtigung des Liebesgartens auf der Dachterrasse. Dort befinden sich über 50 verschiedene aphrodisierende Pflanzen, sowie verschiedene Nischen für traute Zweisamkeit, entspannende, sanfte Musik und eine großartige Aussicht über das ganze Tal.

Das bekannte Kochteam von „So kocht Südtirol“ steht in Zusammenarbeit mit dem Kräuterschlössl. Darum kommen 6 Bio-Gewürzmischungen von „So würzt Südtirol“, wie der Pfeffermix (Vinschger Bio-Sechuanpfeffer) oder der „Bienen-Michl“ (Bio-Honigmischungen mit Früchten, Ingwer, Nuss und Holunder) vom Kräuterschlössl.

Aktion Schutzhüttenbrettl

Bei der Aktion Schutzhüttenbrettl nehmen 32 Schutzhütten in ganz Südtirol teil. Wenn ein Gast bei diesen Schutzhütten ein Schutzhüttenbrettl mit Südtiroler Speck, Stilfser Käse, Südtiroler Vernatsch DOC und weiteren Südtiroler Produkten bestellt, bekommt dieser Gast ein Fragebogen mit vier Fragen zu den Südtiroler Köstlichkeiten und den Schutzhütten. Zu gewinnen gibt es 100 Schneidebretter aus Südtiroler Buche mit Speck, Käse und einer 7/10 Flasche Südtiroler Vernatsch DOC.  Zu den teilnehmenden Schutzhütten gehören u. a. die Sesvenna, Bergl, Düsseldorfer, Tabaretta, Schaubach und Lyfi Alm. Diejenigen mit dem ideenreichsten Jausenbrettl werden von der EOS (Export Organisation Südtirol) bewertet und prämiert. Teilnehmen lohnt sich also. ;)

Marillenknödel

Passend zum Kulturfestival „Marmor & Marillen“ hier ein Marillenknödelrezept für etwa 8 Knödel:

  • 1/4 kg Topfen
  • 60 g Butter
  • Zitronenschale
  • 1 Ei
  • Salz
  • 125 g Mehl
  • Marillen (evtl. Würfelzucker anstelle des Kerns einlegen)
  • Butter (Semmelbrösel)
  • Zimtzucker

-          Knödelteig zubereiten und auf acht Portionen aufteilen
-          Teigstücke leicht andrücken, Marillen in die Mitte setzen, Knödel formen und diese ca. zehn Minuten in sprudelndem Salzwasser kochen.
-          Sobald die Knödel an die Oberfläche kommen herausheben
-          In einer Pfanne ausreichend Butter zerlassen, Semmelbrösel darin kurz anrösten, Knödel darin schwenken und mit Zimtzucker bestreuet servieren

Na dann… Mahlzeit :)

Rezept für Holunderblütensirup

Ein sehr beliebtes Getränk in Südtirol ist der “Holersirup“. Ein einfaches Rezept, aber sehr lecker! Vor allem unsere Kinder lieben das Getränk im Sommer und da die Blütezeit bald beginnt, stellen wir uns in die Startlöcher:

20 Holunderblüten
3 Liter Wasser
2 kg Zucker (auch 1:1 Wasser und Zucker möglich)
3-4 Zitronen
60 g. Zitronensäure
je nach Geschmack noch ein Schuss weißer Essig

Die Blütenstengel werden abgeschnitten und die Blüten dann (falls nötig) von Insekten befreit.
Wasser und Zucker zusammen aufkochen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. In einer Tasse etwas Zuckersirup mit der Zitronensäure vermischen. Danach alles verrühren und über die Blüten gießen. Mit einem Tuch zugedeckt 5 Tage an einem kühlen Ort stehen lassen. Täglich umrühren! Danach den Sirup durch ein Tuch oder Sieb filtern und in Flaschen abfüllen. Vermischt mit Naturwasser oder Mineralwasser sehr gut als Durstlöscher!
Wir lieben den Hugo:
Holundersirup, Sekt, Eiswürfel und frische Pfefferminzblätter – super als Aperitif!

Gutes Gelingen!

Spargelzeit im Vinschgau

… na endlich!
Ob es wirklich wahr ist, dass schon die Ägypter den Spargel als “nützlich in der Liebe” geschätzt haben und ob die Griechen den Spargel dank seiner stopfenden und harntreibenden Wirkung als Arzneimittel nutzten lassen wir mal dahingestellt; sicher ist, dass die Römer den Spargel bereits als Delikatesse für Feinschmecker serviert haben. Und jedes Jahr freue ich mich auf die Spargelzeit, da probiert unser Küchenchef Hermann die leckersten Kreationen aus. In diesem Fall spiele ich gerne das Versuchskaninchen :-)

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